Und damit der, meiner Website geneigte Besucher ein wenig mehr von mir erfahren möge, wollen wir uns meinen privaten Bereichen nähern.
Bevor die Dinge so wurden, wie sie jetzt sind, mussten die Kacheln an der Wand angebracht, die Kloschüssel montiert und an die Abwasserleitung angeschlossen werden. Zuvor wurden die Wände mit Ziegelsteinen hochgezogen. Davor wurde all das dafür benötigte Baumaterial hergestellt aus Rohmaterialien. Woher kommen diese Rohmaterialien ? Das Gestein entstand durch Sedimente in Ozeanen, die sich durch Plattentektonik zu Gebirgen erhoben und dort dann abgebaut wurden oder durch magmatische Prozesse. Letztlich bestehen sie aus Molekülen, bzw Elementen, bzw Elementarteilchen, bzw dem Übergang vom Nichts zum Etwas. Das Eisen der Rohre hat sich bei Sternenexplosionen gebildet, das Wasser der Spülung enthält das erste Element überhaupt. Man nimmt an, dass das Wasser durch Meteore auf die Erde gelangt ist. Alles ist in Abhängikeit entstanden und alles lässt sich so zurückführen auf die ersten Teilchen nach dem Urknall. Das erste Leben entstand. Durch immer weiterführende Differenzierung entwickelte sich der Mensch.
Der Mensch ist geprägt durch das Verhältnis zur Umwelt. Dass Lebewesen überhaupt ein Verhältnis zu ihrer Umwelt haben, ermöglichen ihre Sinne. Die ersten Zellen hatten keine Wahrnehmung. Irgendwann reagierte die Zelle auf die Photonen, die auf sie einging, und durch immerweiterführende Differenzierung entwickelte sich ein Organ, das die verschiedenen Spektren des Lichts in eine Ordnung bringt und interpretiert. So, wie diese geordnete Anhäufung von Atomen (der Mensch) durch andere geordnete Anhäufungen von Atomen geprägt wurde, dementsprechend entwickelt er die Vorstellung wie Dinge zu sein haben. Und so wie er geprägt wurde, so entwickelt er die Vorstellung wie ein Klo zu sein hat, damit es seiner geprägten Struktur entspricht und es daher als angenehm empfindet.
Es ist nun also bekannt, dass ein Klo eine geordnete Anhäufung von Atomen ist. Dann bedeutet das einerseits, dass es garkein Klo ansich gibt, da es ja nur lauter Atome sind, welche aus dem Nichts hervorgegangen sind, das vor dem Urknall war. Andererseits ist man sich gewiss, dass es sehr wohl da ist, wenn man es benutzt, sich also halb nackelig auf die Klobrille niederläßt, und erschauert ob ihrer Kälte
Genauso verhält es sich mit einer Fotografie. Abbildungen bestehen aus Linien und Flächen.
Man kann also sagen, es gibt keine Abbildung, sondern nur Linien und Flächen. Andererseits erkennt man ja sehr wohl was abgebildet wird. Daher versuche ich den grafischen Aspekt beim Fotografieren hervorzuheben, um so die Linien- und Flächenhaftigkeit zu betonen.